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Samstag, 17. Dezember 2016

Wieder online - das Jahr ......

Etwas länger als gedacht hat die Blog-Pause gedauert. Dafür aber als eine kleine "wieder"Begrüssung die Zusammenfassung aus der Zeit in Göteborg mit mak7.


Wie fühlt sich so ein Jahr mit knapp 1.000 sm im Kielwasser? Eigentlich nicht viel gesegelt (in Zahlen gesehen), aber viel Erlebt! Intensive Zeit durch die SSS-Vorbereitung,  das wellige Ansegeln mit dazu passenden Herbst Abschluss-Törn. Aber das Herzstück des Jahres war natürlich die Zeit in Göteborg! Man muss es kaum nochmal sagen, dass es sich absolut gelohnt hat: von Logistik, bis zum traumhaften Revier, dem Segeln und der Tatsache das der Hasardeur allemal mehr als nur ein Wochenenden-Segler ist!

Die beste Anschaffung des Jahres? Die neue Pinne! Etwas längere und höher sitzende Pinne macht einiges viel bequemer und erlaubt ein wirklich "agronomisch" angenehmen Sitz (oder Stehposition). Die Mühe mit selbstgenähten Regenplane für Cockpit und Bug war das Zweitbeste: die viele Regentage im Göteborg wurde so viel mehr "wohnlicher".

Die beste Entscheidung des Jahres? Nach dem Göteborg, natürlich, war es wohl die SSS-Prüfung (Praxis) auf Herbst zu verschieben. Bin mir sicher, dass es auch im April prüfungstechnisch geklappt hätte, aber für uns, für den eigentlichen Sinn des Ganzen für das Alltag Segeln was zu lernen, war es einfach richtig zu sagen "Prüfung wird im Herbst sein", und war genau so richtig zu Zweit zu üben! Die Situation an Bord hat mir in einigen Beziehungen die Augen geöffnet: von Fakt dass zum Beispiel bei einem MOB-Manöver zwar Manöver schnell gefahren soll, aber dass man auch Zeit braucht um die Bergung vorzubereiten. Zu früh an der Person dran, aber nicht klar zum Bergen oder nicht klar um die Leinenverbindung herzustellen - bringt genau so wenig für Erfolg als ein misslungener Manöver. Die Mühe für uns, für das Boot und die Crew, das beste Manöver zu finden - der beste Segelfortschritt des Jahres!

Was noch?
Vermisse die Regatten nicht, bin wohl Fährtensegler :) Wenn man Bundesliga und DSV verfolgt, wohl eher in der Minderheit. Aber, vielleicht, wer weiss, sollte es der Vorsatz "2017" werden - wie dreht man die Welt so um, dass die genussvolle Spass- und Lust- Segler ganz nach vorn kommen ???


;))

Ein vorweihnachtlicher Gruss an Alle,

mak7 HASARDEUR



Dienstag, 19. Juli 2016

Back home

... die Rückreise wurde doch länger als gedacht: Mast legen (uns wurde Fernbedienung von Mastkran in die Hand gedruckt mit Kommentar "here, yours", hmm, naja, dann selber), Boot Kranen, an Trailer festklemmende Bremse lösen - alles in einem hat es gut 2-3 Stunden gedauert. Mittags los. Da der Trailer 1a auf der Strasse liegt ging es mit 80-100 nach Gedser. Böiger Wind ab und zu im Gespannt zu spühren.

Oresund Brücke mit Trailler passieren - witzig, jetzt kennt mak beide Brücken, und wir alle Varianten die zu passieren - mit Fähre drunter, mit Auto drüber, mit Segelboot drunter, mit Segelboot drüber ;))

Und da wir die 19Uhr Fähre gerade eben geschafft haben, hat es auch mit Ankunft im "Heimathafen" um Mitternacht geklappt.

Gesamt Tour hin und zurück:
1.200 km mit Trailer, zwei Fähren (Kiel-Goeteborg, Gedser-Rostock), Oresund-Brücke (mit und ohne "Anhang").
Kosten (nur Bootbezogen): Liegeplatz 2.500,- SEK (ca 270,-), Trailer Parkplatz und Boot kranen 1.100,- SEK (ca 120,-) plus mini Mitbringsel aus der Mini-Bar *grins*, Reparaturen (Ruderlager) und sonstiges ca 100,- , zusatz Ausstattung (Funk, Pinne, Autopilot, innen Einrichtung) --, Spass: unbezahlbar ;))

.... Fazit Video to follow

Montag, 18. Juli 2016

Bye-bye Göteborg

Nach 340 sm im schedischen Wasser schauete HASARDEUR gesternnin sein vorerst letzten Sonnenuntergang über den Göteborger Schären.

Tolle Zeit, viel Wind, keine einzige Flaute und einfach faszinierende Landschaften!

... ein Fazit folgt, solange macht sich Hasardeur und die Crew on the way to the road :)

Sonntag, 17. Juli 2016

Schwedisches Sommerwind

Wind, Welle, Regen und doch ein toller Sonnenuntergang :)

Das erste mal Rausfahren beschränkte sich auf nur ein wenig hin und her im South und North Channel Segeln - 15-20 kn Wind, Böen gut über 20 (6 Bft), Welle, grauer Himmel. Irgendwie gemütlich stellen wir uns anderes vor. Also doch nach einer Knappen Stunde wieder rein. 

Zweiter Versuch - gegen 18Uhr blickte sich ein streifen Sonne und Wind ging teils unter 15kn (3-4 Bft). Kurz sich umgeschaut und in wenigen Minuten wieder draussen. Richtige Entscheidung! Voller Gross und Fock mit Kurs Richtung Sandvik. Kreuzen zwischen Steinen, Schären und Leuchtfeuer - witzig, vor der "Haustür" kaum mit Karte - fühlen uns "daheim". Sandvik selbst war knacke voll. Ein letzter Platz war frei , festgemacht, aber wohl gefühlt habe ich mich vor allem nicht - quarrende Kinde auf einem der Boote, ein Hund bellt, jemand hat Flasche umgekippt... Ich liebe die Leere des Vorsaisons! Nein, nix wie raus hier ... Wieder Ablegen, und ins Nachbarhafen längsseits an die Mole. Mit Absicht mit Heck ins Wind um ein perfektes Sonnenuntergang im Westen, und schönen kräftigen West-Wund im Cockpit zu geniessen.

Allein am Ende des Stegs mit Sicht ins Kattegat (zwischen den Felsen im Hintergrund), milchigem Sonnenuntergang, lecker Essen und frischem lauwarmen Wind ums Ohren - ist es nicht schön ?? ;))





Dienstag, 12. Juli 2016

Das Wetterglück ...

... hm, die Wettervorhersage für das Wochenende deutet entweder auf Muskelkater zum Abend oder viel Schlaf ;).  Irgendwie haben wir mal wieder das "Glück" dass der kleine Sturmtief sich ausgerechnet das Wochenende sucht. We'll see .... ;)




Dienstag, 5. Juli 2016

Coming back soon ...

... voraussichtliche Ankunft im Heimathafen 19.07.

Mittwoch, 22. Juni 2016

Midsommer

Ein toller Abschluss des regnereschinen "Midsommer's" in Göteborg: fantastisches Segelwetter, Sonne, City-Flair verfeinert mit Volvo-Ocean-Racer und der Idylle von den einsamen Schären im Süden. Great and easy sailing in Göteborg! :)




Und so sieht es an Bord nachdem man unter Segel in die Box eingelegt hat, ein leichtes Spiel bei diesem Wetter und der "Heimat-Box":


Montag, 20. Juni 2016

Chillout unter der Regenplane

… Tja, wird wohl nix diesmal mit Ankern oder am Felsen liegen - gegrillt wird unter der Plane, und gesegelgt in den letzten zwei Tagen eher wenig.

Draussen pustet mit 5-6 Bft, der Wind fühlt sich immernoch „fülliger" als an Wannsee. Schon faszinierend: am Wannsee sind 15-20 kn eine angenehme Brise, hier fühlen sich 20kn an der Stromgrenze. Naja, leicht übertrieben natürlich, aber deutlich mehr als wir es sonst gewohnt sind. Ab 20kn Wind und 50-60 Grad am Wind geht der Kampf um jedem Meter voraus los. Mit etwas Welle dazu (egal ob von Frachtern und Fähren oder die reinkommende Kattegat-Welle) legt sich der Kleene Hasardeur gern auf die Backe und lässt sich zu Seite treiben. Segelebar? Ja. Urlaubsegeln? Nicht diesmal :) Aber die Halb- und raumwind Kurse sind schön: schnell, spassig, einfach „Segeln pur". Kann man nur leider nicht immer nur Halb- und Raumschots Segeln ;)

Heute haben wir nur kurz die Nase ins North Channel rausgesteckt und statt Öckerö oder anderen Häfen in der Nähe sich doch für Umdrehen ins „Heimathafen" entschlossen. Kurz noch nach Göteborg-City rein- und rausgefahren. Halbwind-Kurs mit sprudeldem Wasser im Heck. War trotz des graues Wetter irgendwie schön. 

Statt Sonnenuntergang gib es heute ein Dauerregentest für die Plane. Deswegen zum Abschluss ein Bild von gestern.


Viele Grüsse aus „nördischem" Midsommer-Göteborg! 

(ein paar Impressionen von Bord und Leben drum herum)




Sonntag, 19. Juni 2016

Teil 2/2: Schlechtwettersegeln

…man kann nicht immer gewinnen - Wettervorhersage für den Tag: West 5 bis 6 Bft. Kein Wetter für das „Kleene" Boot da draussen. Also trennen sich hier die Wege: die grosse „Ari" samt Crew gehen raus , wir bleiben in den geschützten Schären und schleichen uns wörtlich zurück Richtung Süd. „Schleichen" weil tatsächlich zum ersten mal eine ziemliche Überraschungin die Planung „eingeschliechen" ist. 

In den vergangenen Tagen haben wir uns durch alle mögliche Schärenwege getraut, und so ziemlich jedes mal festgestellt dass die Durchfahrten eigentlich deutlich grösser sind als man denkt, viele Passagen breit genug zum Kreuzen und das viele oder wenige Verkehr genug Platz zum ausweichen hat. So war also die Planung: von Tjörn nach Süden über ein inneren Schären Weg zu Segeln. Segeln! Am Anfang dachten wir noch, ach, wird alles wie immer sein, breiter als man denkt, Kurs Süd bei West-Wind ist „easy". Gut dass wir dann doch uns entschlossen haben die „Nase" in die Gasse unter Motor reinzustecken: die Durchfahrten in einem Slalomkurs und maximal eine Bootslänge (mak Bootslänge!). Whao!! Irgendwo da an einem sonnigem Tag werden wir vor Anker liegen …

Nach den 3 sm in der Enge ging es mit der Fock und ordentlich Wind runter nach Süden. Die Schären sind toll: das Starkwind von „da draussen" (Kattegat) schlieft zum Teil zwischen den Schären ein, wilkomende Pause um den Kurs abzustimmen, keine Welle (nur an wenigen offenen Stellen), alleine die kleine 8qm Fock holt aus dem 15-20kn Wind gut 5-6 kn Fahrt. Nicht schlecht! Da die Böen doch noch alle über 20 kn sind (6-7 Bft) bleibt der Gross weg.

Das war der erste „Schlechtwettertag" hier. Nass, kalt, windig. Auch 30 sm, ähnlich, round about 6 Std. Ende des Tages: Heizlüfter an, heisse Nudeln mit frischer Öl-Tomate-Knobi-Parmesan Verfeinung, Wein und Film-Abend - die 30 sm mit mak bei diesem Wetter machen zwar eufurisch glücklich, aber dermassen platt! Es darf gerne eine Windstärke weniger sein ;)




Teil 1/2: Schönwettersegeln

Der Tag began mit Sonne, Wind und „Vestas" (Volvo Ocean Racer) im North Channel. Davor noch schnell die neue Ruderlager einbauen und ab Richtung Nord: Ziel Skärhamn auf Tjorn, unsere Grillverabredung mit „Ari Crew" die sich gerade auch in den westlichen Schären rum treibt (link hier…)

Traumwetter, Traumsegeln - was will man mehr! Alle unsere Lieblings-Schärenwege dabei: Abkürzung zum North Channel, östlich an Bjorko, die enge Passage an Kläverön bei Marstrand (die dann unter Motor) und durch „gefährliche" (nicht bei dem Wetter natürlich) Weg durch die „Patar Noster" Steine. Knapp 30 sm in 6 Std, völlig aussreichend, und vor allem genial leicht.