Dienstag, 16. August 2016

Quickstop im Sonnenuntergang

.. noch 24 Tage - dann ist es soweit, das praktische Teil für den Seeschifferschein . Übungswochenende kommt noch, aber bis dahin heisst es auch auf der mak "MOB", "Quickstop", "Beidrehen", "Bergeplan und Simulation" usw. Herrlich dass die Boote (mak7 auf der geübt und Dehler41 auf der geprüft wird) trotz der kompett anderen Dimensionen sich doch so ähnlich verhalten. Unserer Erfahrung nach sind die Manöver Abläufe beinah eins-zu-eins übertragbar.

Ich könnte an der Stelle mal wieder die phylosophische Diskussion starten - warum fehlt so vieles in der praktischen Ausbildung? Oder haben wir etwas Pech und uns fehlte das gewisse "etwas" in den Details?? z.B. dass man schnelle Boote wirklich auf Null fahrt abbremsen sollte (0,5kn ist immernoch zu viel!) bevor man ins Beidrehen geht damit die keine Fahrt voraus aufnehmen. Oder Quickstop single-handed. Wir sind oft nur zu zweit unterwegs, bei MOB (der nie passieren darf, sollte!) gibt es keine Crew an Deck, alle Manöver müssen ohne grossartig Schot dicht holen usw passieren. Und man braucht Raum um Bergung vorzubereiten, Leinenverbindung herrstellen, evntl ein zweites Anlauf zu starten ohne Sichtkontakt zu verlieren. Alles neuancen die man per a per ausarbeitet. Für die man aber auch gerne Zeit investiert. Vor allem wenn es der Tag in einem herrlichen Sonnenuntergang endet


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